Schlaftipps: 7 Schritte um besser zu schlafen

Schlaftipps

Du bist definitiv nicht dazu verdammt dazu dich jede Nacht herumzuwälzen und von einer auf die andere Seite des Bettes zu wechseln. Beachte diese einfachen Tipps um besser zu schlafen, angefangen bei einem Schlafplan bis hin zu sportlichen Aktivitäten in deiner täglichen Routine.

Fühlst du dich griesgrämig in letzter Zeit? Oder einfach matt? Die Lösung könnte sein, besser zu schlafen.

Denke über all die Faktoren nach, die dich von einem guten Schlaf nachts abhalten – der Druck bei der Arbeit, Verbindlichkeiten gegenüber der Familie, unerwartete Herausforderungen wie eine Entlassung, Beziehungsprobleme und Krankheiten. Da ist es nicht verwunderlich, dass hochwertiger Schlaf oft auf der Strecke bleibt.

Natürlich kannst du nicht alle Faktoren selbst kontrollieren, die deinen Schlaf verschlechtern, aber du kannst bestimmte Gewohnheiten annehmen, die qualitativen Schlaf fördern. Fang bei diesen simplen Schlaftipps an.

 

1. Halte dich an einen Zeitplan zum Schlafen

Gehe jeden Tag zur selben Zeit ins Bett und stehe auch zur selben Zeit auf. Das machst du sowohl unter der Woche, als auch an den Wochenenden und in den Ferien. Konsistenz hilft den Schlaf-Wach-Zyklus deines Körpers zu stärken, was sich positiv auf deinen Schlaf nachts auswirkt. Es muss jedoch hinzugefügt werden, dass wenn du in den ersten 15 Minuten nicht einschläfst, dann solltest du aufstehen und etwas Entspannendes tun. Gehe erst dann zurück ins Bett, wenn du dich müde fühlst. Wenn du dir den Kopf darüber zerbrichst einzuschlafen, macht es die Sache nur schlimmer statt besser.

 

2. Pass auf was du isst und trinkst

Gehe nie mit vollem oder leerem Magen ins Bett. Das körperliche Unbehagen wird dich wach halten. Des Weiteren versuche nicht zu viel zu trinken, bevor du ins Bett gehst, um den störenden Gang auf die Toilette nachts zu vermeiden.

Nikotin, Koffein, und Alkohol benötigen besondere Aufmerksamkeit. Die anregenden Effekte von Nikotin und Koffein brauchen Stunden um wieder aufzuhören und können sich negativ auf deinen Schlaf auswirken. Das gleiche gilt für Alkohol, der dich zwar unter Umständen anfangs müde macht, dich dafür nachts aber stören wird dann.

 

3. Entwerfe ein Bettritual

Mache jeden Tag dasselbe, bevor du zu Bett gehst, damit dein Körper weiß, dass es Zeit ist herunterzuschalten. Das kann zum Beispiel ein warmes Bad oder eine Dusche sein, ein Buch lesen, oder sanfte Musik zu hören. Die letzten beiden Aktivitäten am besten bei verdunkeltem Licht. Entspannende Aktivitäten können besseren Schlaf fördern, da sie den Übergang zwischen Wachsein und Schläfrigkeit darstellen.

Argwöhnisch zu betrachten ist der Gebrauch des Fernsehers oder anderer elektronischer Geräte als Teil eines Bettrituals. Einige Studien deuten darauf hin, dass die Zeit vor Bildschirmen sich nicht gut mit dem Schlaf danach verträgt.

 

4. Fühle dich komfortabel

Erschaffe dir ein Zimmer, das ideal zum Schlafen ist. Das bedeutet oft kalt, dunkel und ruhig. Überlege dir Möglichkeiten, einfallendes Licht in das Zimmer einzuschränken, oder auch Ohrenstöpsel, einen Ventilator oder andere Geräte zu benutzen, die eine Umwelt erschafft, die deinen Wünschen und Vorstellungen eines idealen Schlafplatzes nahe kommt.

Deine Matratze und dein Kissen können ebenfalls zu einem besseren Schlaf beitragen. Da jeder einen unterschiedlichen Geschmack hat, was die Härte des Bettes angeht, wähle den Typ aus, bei dem du dich am wohlsten fühlst. Wenn du ein Bett teilst, versichere dich, dass genug Platz für zwei Personen da ist. Wenn du Kinder oder Haustiere hast, versuche Grenzen zu setzen, wie oft diese bei dir schlafen, oder bestehe auf separate Schlafzimmer.

 

5. Schränke Nickerchen untertags ein

Lange Nickerchen können dich vom Schlaf in der Nacht abhalten, besonders wenn du mit Schlaflosigkeit zu kämpfen hast, oder die Qualität deines Schlafes nachts nicht gut ist. Falls du doch ein Nickerchen benötigst, versuche dieses auf 10 bis 30 Minuten zu beschränken und mache es am Nachmittag.

Wenn du nachts arbeitest, musst du natürlich einen Ausnahme zu dieser Regel machen. In diesem Fall solltest du die Vorhänge oder Rollläden geschlossen halten, damit das Sonnenlicht, welche deine innere Uhr einstellt, nicht deinen Schlaf untertags stört.

 

6. Mache körperliche Aktivität einen Teil deines Tagesablaufs

Regelmäßige körperliche Betätigung kann dir nicht nur allgemein helfen besser zu schlafen, sondern auch leichter einzuschlafen und in einen tieferen Schlaf zu fallen. Der Zeitpunkt ist hier jedoch wichtig. Wenn du zu nahe an deiner Schlafenszeit trainierst, bist du unter Umständen noch voller Energie und kannst nicht einschlafen. Wenn das ein Problem bei dir ist, dann trainiere früher am Tag.

 

7. Erledige dich von deinem Stress

Wenn du zu viel zu tun hat und du zu viel darüber nachdenkst, wird den Schlaf wahrscheinlich darunter leiden. Um dies wieder gerade zu biegen, denke über gesunde Wege nach den Stress zu bewältigen. Fange mit den Grundlagen an, wie zum Beispiel organisiert zu sein, Prioritäten zu setzen und Aufgaben abzugeben. Gib dir selbst die Erlaubnis Pausen zu machen, wenn du eine benötigst. Triff dich mit einem alten Freund und lache herzhaft. Bevor du zu Bett gehst, schreibe kurz alles auf, was dich gerade beschäftigt und was in nächster Zeit ansteht, damit du morgen darauf zurückkommen kannst, es aber für jetzt aus deinem Kopf hast.

Fast jeder hat einmal eine schlaflose Nacht, falls dieses Problem aber konstant fortbesteht, solltest du einen Arzt aufsuchen. Er kann dir dabei helfen, die zugrunde liegenden Ursachen zu identifizieren und zu behandeln, damit du den Schlaf bekommst, den du verdienst.

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