Die 10 Leute, die du an der Uni treffen wirst

Top 10

Wenn du das erste Mal an der Uni ankommen wirst, wird dir das Ganze vermutlich wie ein großer erscheinen. Es gibt höchst unterschiedliche Typen von Menschen, die du noch nie im Leben gesehen hast. Dabei ist jeder lächerlicher als der andere zuvor und ohne ein geübtes Auge, kann es unmöglich erscheinen zwischen den Löwen und Blutsaugern des Unilebens zu unterscheiden. Obwohl es tausende von Studenten an deinem Campus geben wird, so wirst du doch ohne jeden Zweifel 10 Typen von Studenten in der ersten Woche kennenlernen, denn sie befinden sich in allen Universitäten Deutschlands. Wenn du lernst sie schnell zu erkennen, wird dir die wilde Safari des Unilebens eher vorkommen wie ein Streichelzoo. Dieser Artikel soll dir dabei helfen, diese 10 Leute zu erkennen. Schau selbst ob du sie auf deinem Campus wiederfindest.

 

1. Der zukünftige Master of the Universe

Für diese Studenten ist die Universität nur rein Zwischenstopp auf ihrem Weg zu einer großen Karriere in der Finanzbranche, Wirtschaft, Medizin oder im Rechtswesen. Sie geben sich nicht mit sowas wie Unterricht, Partys, oder Campusveranstaltungen ab, wenn es gilt die Zukunft zu gestalten. Sie werden jede freie Minute damit verbringen, über die Praktika zu reden, für die sie sich beworben haben, Durchschnittsnoten zu vergleichen und Stipendien zu vergleichen. Jedes Wochenende fahren sie zu einer anderen Stadt für Vorstellungsgespräche und verpassen damit den ganzen Spaß des Unilebens. Du wirst sie daran erkennen, dass sie über den Campus mit einem dreiteiligen Anzug schlendern, während sie hart auf ihr Handy einschlagen, um E-Mails zu versenden und dabei in der anderen Hand Starbucks Kaffee halten. Suche nach ihnen in Wirtschafts-oder Juraverbindungen und Burschenschaften, aber auch in Studentenfachschaften. Sie gewarnt vor diesen aalglatten Charakteren: Sie mögen nie einen Kurs besuchen, in ihm partizipieren oder aufpassen, aber sie werden immer einen Weg finden, alle Kursunterlagen zu bekommen und sich dann Tag und Nacht den Stoff reinzuziehen. Das machen sie solange, bis sie sicher sein können, die beste Note zu bekommen, was ihnen die Tür zu Firmen wie Goldman Sachs öffnen wird.

 

2. Umweltaktivisten

Diese omipräsente Spezies, die auch einmal „Bäume-Umarmer“ genannt wurden und jetzt unten dem Label „grün“ und „nachhaltig“ rumlaufen, wollen DICH die unbequeme Wahrheit des Klimawandel wissen lassen. Sie sind nicht damit zufrieden, ihre Öko-freundlichen Wasserflaschen oder von Designern kreierten wiederverwendbaren Einkaufstaschen herumzutragen, sondern wollen den gesamten Campus dazu bewegen endlich aktiv zu werden. Sie werden ihren Traum einer „grüneren Zukunft“ nicht aufgeben. Dafür machen sie sich stark und versuchen jeden dazu zu treiben, den Cheeseburger für vor Ort gewachsene, organische Produkte einzutauschen und ihre Zimmer mit Windkraft und Solarenergie zu betreiben. Diese Personen haben etwas zu bewerben und sie werden dich das unablässig wissen lassen. Du wirst sie überall damit antreffen, Flyer zu verteilen, leidenschaftliche Kolumnen anzufertigen und in den Unterrichtsstunden die eigene Sache zu bewerben. Du findest sie natürlich auch im Umweltklub, am örtlichen Markt und bei Starbucks, um gegen die Umweltverschmutzung der wegwerfbaren Plastikbecher zu protestieren.

3. Der Vampir

Dieser Typ lebt möglicherweise auf deinem Gang, ohne dass du es weißt. Aller Voraussicht nach wirst du ihn nicht in der ersten Nacht nach dem Treffen zum allgemeinen kennenlernen sehen. Meist studiert er Medizin, Architektur, oder Informatik und wird NIE seinen Raum verlassen. Seine Scheuklappen sind immer unten, sein Zimmer wird so still wie ein Grab sein (ausgenommen das ständige Geräusch eines knackenden Schlüssels) und nach ein paar Wochen wird ein eigenartiger Geruch unter seiner Tür herauskommen (Wenn man so beschäftigt ist, woher soll man die Zeit nehmen, aufzuräumen oder die Wäsche zu waschen?). Seine Nahrung besteht ausschließlich aus Fast-Food und Red Bull und es erscheint unmöglich zu erraten, ob er jemals schläft. Wenn du Glück hast, kannst du ihn dabei beobachten, wie er sich aus seinem Versteck wagt. Dies macht er natürlich nur, weil er um sieben Uhr früh ein Laborprojekt durchführen muss, dass bis in die frühen Morgenstunden dauern wird, weswegen es so schwer ist, einen Blick auf diese schwer fassbare Kreatur zu werfen.

 

4. Der Schwesternschaftsklon

Dieses Mädchen wird kaum ohne mindestens zwei oder drei anderen wie sie gesehen, während sie Salat in der Cafeteria isst, in einer Herde läuft und gleichzeitig quatscht und Nachrichten schreibt. Sie geht nirgendwo allein hin und wird sich niemals in einen Kurs einschreiben, wenn sie nicht weiß, dass nicht mindestens eine Freundin denselben Kurs besuchen wird. Zum Essen wird sie niemals ohne ihre Gefolgschaft auftauchen und selbst in der Bibliothek wird sie niemals ohne Begleitung von ein paar Freundinnen sein. Falls du hinter ein paar von diesen Schwesterschaftsklonen im Kurs sitzt, wirst du taub werden aufgrund der permanenten gedämpften Unterhaltungen über Kennenlernpartys und Drama. Ihre beliebtesten Wörter sind „wirklich“, „eigentlich“, „ehrlich“ und sie benutzt diese, um ihren Beobachtungen besondere Betonung zu verleihen, egal wie banal diese sind (Ehrlich, das ist das mit Abstand fettigste fett-freie italienische Dressing, dass ich jemals gegessen habe). Wenn du sie jemals allein siehst, besteht die Möglichkeit, dass sie mit dem ganzen Schluss macht, vorausgesetzt natürlich, dass sie ihre Augen von ihrem I-Phone bekommt.

 

5. Der ironische Typ

Dieser Student studiert fast immer Kunst, Geschichte, Philosophie oder Englisch und ist ein bisschen zu cool für dich. Er trägt einen Pullunder, Bootsschuhe und eine Hornbrille, aber nur weil sie Retro sind. Sein Lieblingswort ist „Ironie“ und er benutzt es unablässlich in den Unterrichtsstunden, um jeden wissen zu lassen, dass alles was er sagt, nicht komplett ernst genommen werden sollte. Im Gegensatz zum Rest von uns schaut er Mad Men seit der ersten Staffel und er hatte Macklemore schon lange gehört, bevor er so Mainstream wurde. Er schreibt wahrscheinlich die Kunstkolumne in eurer Schülerzeitung oder steuert esoterische Gedichte zur Campuszeitung bei, damit er sagen kann, dass er ein Schriftsteller ist. Wenn du ihn entdecken willst, schau nicht bei Starbucks, sondern in versteckten, unbekannten, organischen Cafés, wo er wahrscheinlich gerade die Werke anderer Schriftsteller diskutiert oder permanent auf Twitter tweeted.

 

6. Der ewige-Melder

Du wirst dich an diese Studenten aus jedem Kurs den du nimmst erinnern. Sie haben zu allem einen Kommentar oder eine Meinung, egal ob es richtig oder falsch ist. Sie werden ihre Arme so lange oben halten, dass sie auf kurz oder lang Bodybuilder ähnliche Oberarme haben. Ihr Geschlecht, kultureller und politischer Hintergrund und auch ihr Geburtsort wird immer mit in ihre Antworten mit einfließen. „Aufgrund meines kulturellen Hintergrunds als … habe ich einen persönlichen Bezug zu dieser Passage des Autors.“ Sie werden dies mehrmals in derselben Unterrichtsstunde wiederholen. Falls jemand anders ein Argument vorträgt, werden sie auch dazu noch ihre persönliche Meinung abgeben, ob es zum Thema passt, oder nicht. Soviel sie doch innerhalb des Klassenzimmers sich zu Wort melden, so schüchtern wirken sie oft doch außerhalb von diesem in sozialen Situationen oder Wohnheimstreffen. Auch sind sie diejenigen, die oft alleine in der Mensa sitzen, Zeitung lesen und ein Sandwich genießen.

 

7. Die mit dem Adonis Körper

Diese Mädels und Typen sind die Berühmtheiten eines Campus. Sie sind die frechen Gesichter auf eurer Campuszeitung, der Stoff für den neuesten Klatsch und eure Zielgruppe als Papparazzi. Einen aus der Nähe zu sehen zwischen ihrem knallvollen Zeitplan und ihrem gottgleichen Status auf dem Campus, ist wie die gesamte Filmbesetzung von Gossip Girl auf einmal zu sehen. Egal zu welcher Uhrzeit und zu welcher Jahreszeit: Immer werden sie ihre Sportklamotten tragen und niemals wirst du sie ohne eine Sporttasche sehen. Falls ein paar auf deinem Gang leben, bekommst du die Chance ein Insider der Gruppe zu werden, womit alle deine Freunde auf dich neidisch werden. Wenn du eine Einladung zur nächsten exklusiven Sportlerparty bekommst, weißt du, dass du in der Campusgesellschaft aufgestiegen bist. Um diese Berühmtheiten zu sehen, gehst du am besten zum Fitnessstudio, den Sportsbars und den Partys der Verbindungen.

 

8. Der Widerling

Du wirst diesen Typen vermutlich auf einer öffentlichen Verbindungsparty sehen, wo er seine Arme von hinten um Frauen schlingt und sie ohne Einladung an sich drückt. Sein Alter kann man oft nicht erkennen. Er könnte sogar noch zur Schule gehen. Nichtsdestotrotz könnte er ein 24 jähriger Finanzanalyst sein, der sein altes Verbindungshaus besucht, oder ein 17 jähriger Stadttyp von der örtlichen Schule. Er wird aber in jedem Fall darauf bestehen, dass alle dieser Leute auf der Party seine “boys” sind. Er wird dir anbieten, dir einen Drink zu spendieren, dich ständig nach deiner Nummer fragen und dich zu ihm nach Hause einladen. Falls du den bedauernswerten Fehler begehst und auf die Avancen des Widerlings eingehst, wirst du seine oberflächlichen Nachrichten nachts um 1 für Wochen ignorieren müssen.

 

9. Der Aufnahmeleiter

Diese eifrige Spezies ist besessen davon, gemeinsame Treffen von allen Leuten deines Gangs abzuhalten. Die erste Woche ist das noch okay. Noch kennst du ja kaum Leute und hast noch keine soziale Gruppe und er ist immer auf der Suche nach Leuten, die mit immer die Bars und Clubs unsicher machen. Aber nach ein paar Wochen kann er ziemlich lästig werden, wenn du nachts um 11 Uhr versuchst zu lernen und er laut auf dem Flur schreit: „Ihr seid alle so langweilig“. Natürlich kann es spaßig sein mit deinen Gangnachbarn gut auszukommen, jedoch sollten sie nicht deinen einzigen sozialen Zirkel darstellen. Dem Aufnahmeleiter scheint genau dies abzugehen. Es kann ziemlich merkwürdig werden, wenn er jeden Freitagabend auf deiner Türschwelle erscheint, um alle Leute des Flurs auf eine nächtliche Tour einlädt und du im Gegensatz dazu etwas mit anderen Freunden geplant hast. Er ist immer überfreundlich, wenn du ihn auf dem Gang triffst, aber er kann still und schüchtern sein im Klassenzimmer oder auf einer Party. Wenn du ihn entdecken willst, geh zum Fernsehraum, oder zum Gemeinschaftszimmer, wo er gerade eine Pizza Party oder Trinkspiele veranstaltet nachts um 2 Uhr. Und schau in jedem Fall in seinem Zimmer vorbei, dessen Türe immer weit offen ist, um diesem großen Führer deinen Respekt zu zollen.

 

10. Das Partytier

Du denkst du bist ein ziemlich witziges Mädchen, dass mehrmals pro Woche abends ausgeht, manchmal sogar nicht im eigenen Bett schläft, wenn die Nacht besonders verrückt war, aber du bist nichts im Vergleich zum Partytier. Sie geht mindestens fünfmal pro Woche aus, benötigt dafür aber meist den Sonntag und Montag um sich zu erholen. Du wirst sie im Kurs (niemals vor 10 Uhr) daran erkennen, dass sie mit Jogginghosen, überdimensionalen Sonnenbrillen ihren Starbucks Kaffee trinkt, als ob er ihr das Leben retten würde. Sie hat es irgendwie geschafft, trotz eines äußerst strapaziösen Partylebens, sich in ihre Kurse zu setzen und selbst nach den größten Katern fängt das Spiel um 10 Uhr nachts wieder von vorne an. Dabei trägt sie nun ein modisches Outfit und High-Heels. Sie ist mit allen Türstehern, Verbindungsleuten, Barkeepern und auch den Sportlern befreundet, was dich ein bisschen neidisch auf sie macht. Dann jedoch siehst du, wie sie sich auf dem Bürgersteig übergibt, oder auf dem Tisch tanzt und dabei ihren Tanga zeigt und du bist froh um deine relative Zurechnungsfähigkeit.

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