3 Tipps um dein Vorstellungsgespräch perfekt zu gestalten !

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Glückwunsch! Es hat dich einiges an Arbeit gebraucht, aber du hast ein Vorstellungsgespräch und dich vom Großteil der Bewerber abgehoben.

Jetzt beginnt das richtige Spiel. Warum?

Weil das Gespräch endgültig darüber entscheidet, ob du den Job bekommst oder nicht.

Selbst der weltbeste Lebenslauf und das Anschreiben bringen dir nichts, wenn du allgemeine Fehler begehst. Der Weg ein Vorstellungsgespräch richtig anzugehen, fängt damit an, ein paar zusätzliche Anstrengungen zu unternehmen, bevor das Gespräch beginnt. Dabei gilt es, die perfekten Antworten parat zu haben und ein hohes Maß an Kompetenz und Persönlichkeit auszustrahlen.

Hier sind drei meiner besten Tipps für ein erfolgreiches Vorstellungsgespräch:

 

Tipp 1: Denke dich in deinen Gegenüber rein.

Um dich auf das Interview vorzubereiten, denke darüber nach was der Fragesteller sucht.

Die meisten Kandidaten denken nur über sich selbst nach, weswegen man immer nur das Wort „ich“ zu hören bekommst. Dabei vergessen sie, was für Qualitäten der Befrager eigentlich in einem perfekten Kandidaten sucht.

Anstatt dich auf dich selbst zu fokussieren, nimm dir eine Minute Zeit und frage dich:

– Was ist ihre Befindlichkeit?

– Wonach suchen sie?

– Wie sieht ihrer Meinung nach der ideale Kandidat aus und was sagt er?

Wenn du diese 3 Fragen beantwortet hast, gehen wir drei Tricks an, wie du dich in den Verstand des Fragestellers hackst.

1. Befrager haben auch eine Arbeit.

Du könntest sagen: „Klar, aber warum ist das wichtig?“

Weil sie auch zurück zu ihrer Arbeit gehen wollen!

Befrager wollen ihre Zeit nicht damit verschwenden zu langweiligen Kandidaten zu reden. Stattdessen wollen sie jemand passendes möglichst schnell anheuern, um zu ihrer Arbeit zurückzukehren.

Wenn du das verstehst, verändert das dein gesamtes Gefühl für die Konversation.

Statt es als Verhör zu sehen, wirst du wie ein Freund klingen, der fragt ob er helfen kann.

Anstatt den Befrager auf ein Podest zu stellen, solltest du ihn als einen zukünftigen Kollegen ansehen.

Anstatt die Zeit damit zu verbringen nur selbst zu sprechen, verwandle das Interview in einen Dialog, wo du Fragen mit einbaust.

Denk dran: Sie suchen nach jemand, den sie einstellen können, da dies in ihrem Interesse ist.

2. Es geht nicht nur um deine Fähigkeiten

Wonach suchen Arbeitgeber wirklich, wenn sie dich zu einem Vorstellungsgespräch einladen?

Ich gebe dir einen Hinweis: Es ist nicht die „Erfahrung“.

Falls sie wirklich nach der erfahrensten Person suchen würden, müssten sie einfach nur die Lebensläufe der Bewerber auswerten oder einen Test durchführen.

Bei einem Interview wird aber auch dein Verhalten begutachtet.

Wenn du dies verstehst, gibt dir das einen großen Vorteil, weil du die folgenden Sachen berücksichtigen kannst:

– Was sind die Verhaltensweisen und Charakterzüge, die diese Position erfordert? Zum Beispiel Verkäufer sind freundlich und persönlich.

– Welche Sprache würde jemand in dieser Position benutzen?

– Welche nonverbalen Zeichen will ich subtil und sofort senden, wenn ich den Raum betrete? Zum Beispiel wie ziehe ich mich an?

Wenn du dies richtig nutzt, zeigst du dem Befrager damit, dass du ein hochwertiger Kandidat bist, was deine Chancen auf den Job deutlich steigern werden.

3. Mach deine Hausaufgaben

Zum Schluss solltest du noch nach deinem Befrager auf Seiten wie LinkedIn, Twitter und Google suchen.

Das Ziel dabei ist nicht ihn zu stalken, sondern dich an alles erinnern, was er jemals getan hat.

Das Augenmerk sollte dabei auf diesen Punkten liegen:

– Ihre Herkunft (auf welche Schule ist er gegangen? In welchen Vereinen war er?=

– Seine Position in der Firma (Ist er in einer neuen Rolle? Wurde er vor kurzem befördert?)

– Gemeinsame Interessen (Interessiert er sich für Freiwilligenarbeit, Sport oder Hobbys)

Mit diesen Details kannst du eine tiefere Diskussion auslösen und dich vom Rest abheben während des Interviews. Du positionierst dich selbst als jemand, der die zusätzliche Meile geht und proaktiv ist. Was ist das Ergebnis?

Ein super Job Angebot.

Wenn du all diese Schritte unternommen hast, um tief in den Verstand deines Gegenüber einzudringen, ist es Zeit für die letzten Vorbereitungen vor dem Vorstellungsgespräch und zu lernen, wie man auf harte Fragen am besten antwortet.

 

Tipp 2: Die drei Schritte für die perfekte Antwort

Benutze diese drei Schritte um immer die richtig Antwort bei Interviews zu geben.

1. Schritt: Finde die Frage hinter der Frage

Lass uns ein Beispiel aus der Welt des Datens nehmen und es analysieren:

„Lässt mich das fett aussehen?“

Wie würdest du eine solche Frage beantworten? Was frägt sie wirklich?

Es geht hierbei nicht darum, ob wie ihr die Jeans stehen. Sie frägt: „Fühle ich mich sicher wie ich aussehe? Liebst du mich immer noch?

Wie du sehen kannst, geht die Frage sehr viel tiefer, als es oberflächlich scheint. Dasselbe gilt für das Interview.

Wenn dich jemand frägt: „Kannst du mir ein bisschen etwas über dich erzählen?“ erscheint das simpel, aber die Realität ist, dass dahinter ein ganzes Dutzend von Fragen auf dich wartet.

Ein guter Weg, um diese versteckten Fragen aufzudecken, ist indem du dir die folgenden Fragen stellst:

– Worum geht es ihm?

– Welche anderen Informationen gibt diese Frage ihm?

– Frägt er das, um mich zu testen, ob ich mit den Verantwortlichkeiten des Jobs vertraut bin?

– Will er nur sehen, wie ich mit vagen Fragen umgehe?

Nimm dir immer Zeit für eine Pause und denke nach, was er will. Wenn du zu schnell antwortest oder versuchst gut zu klingen, verpasst du oft, was eigentlich gefragt wurde.

Ein Tipp wie du das in deinem Interview verwendest: Erstelle dir eine List mit 10 möglichen Fragen. Gehe sie nach den oben genannten Kriterien durch, damit du ihre versteckte Botschaft entdeckst. Schreibe dir diese auf bevor du weitermachst.

2. Schritt: Finde eine klare Antwort

Wenn wir zu hart versuchen klug und professionell zu klingen, klingen wir am Ende oft wie Idioten: „Ja, diese Beschäftigung hat mich mit großer Freude erfüllt, als ich mit meinem Chef auf täglicher Basis ….“.

Bitte?

Eine bessere Strategie ist vorher in klare Worte zu fassen, was wir versuchen zu sagen. Dann kann man sich daran machen, eine sprachlich ansprechende Antwort zu kreieren.

Stell dir vor der Befrager frägt dich: „Warum wollen Sie diesen Job?“

Bevor dir etwas rausrutscht denke über eine klare Antwort nach.

Hier sind ein paar wirkliche Gründe, warum du bei Firma X arbeiten willst:

– The Firma leistet großartige Arbeit.

– Es gibt viele kluge Köpfe hier.

– Ich denke, dass ich gute Arbeit abliefern kann.

Das ergibt dann die folgende Antwort:

„Ich will hier arbeiten, weil die Firma großartige Arbeit leistet, ich die Zusammenarbeit mit den vielen klugen Köpfe schätzen würde und ich denke, dass ich meinen Beitrag dazu leisten könnte.“

Wie also wendest du das im Interview an? Nutze die 10 Fragen, die du selbst beantwortet hast und halte eine klare Antwort parat und beantworte die versteckte Frage.

Zu diesem Zeitpunkt geht es nicht um Struktur und darum gut zu klingen. Wir wollen nur eine Antwort.

Diese klare Antwort ist schon besser als das allermeiste. Nun bringen wir das Ganze auf ein höheres Level mit unserem letzten Schritt.

Schritt 3: Perfektionieren

Um dies durchzuführen, musst du deiner klaren Antwort eine überzeugende Geschichte beilegen.

Wenn eine Geschichte richtig erzählt wird, macht sie deine Antwort einzigartig und steigert damit dein Ansehen in den Augen des Befragers.

Hier ist die Anleitung:

Starte mit einer breiten Einleitung

Gib Hintergrundwissen, damit der Befrager weiß, worüber du sprechen wirst, bevor du in die Details gehst.

Zum Beispiel: „Ich will aus drei Gründen bei dieser Firma anfangen zu arbeiten. Erstens, ist ihre Arbeit im Bereich X lebensverändernd. Zweitens, bin ich selbstbewusst genug, dass ich einen großen Teil dazu beitragen kann, wegen meiner Erfahrungen in Y. Drittens, arbeiten mit die klügsten Leute für sie, was mich von einer intellektuellen Perspektive her sehr reizt.

Dann gehst du ins Detail.

Erzähle eine kleine Geschichte mit nur den relevantesten Details.

Zum Beispiel: „Mit den intelligentesten Köpfen zu arbeiten ist etwas großes für mich. Sie werden bemerken, dass ich aktiv die fähigsten Leute ausfindig gemacht habe, um unter Ihnen zu arbeiten wie …“

Hebe bestimmte Eckpunkte hervor und was du aus dieser Zusammenarbeit mitgenommen hast.

Zum Schluss hin gibst du dem ganzen wieder Breite.

Filter deine Antworten zu allgemein gehaltenen Interviewfragen anhand dieses Systems und du wirst immer die richtige Antwort geben.

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